Aktuell: Übersetzer leben gefährlich

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Wer erinnert sich an Salman Rushdie und seine „Satanischen Verse“? Damals verbreiteten Hassprediger Aufrufe zum Mord an dem Autoren, seinen Übersetzern und seinen Verlegern.

Ähnliche Reaktionen gab es für andere Kulturschaffende im Karikaturenstreit (dänische Mohammed-Karikaturen). Der mit 20 Jahren Berufsverbot belegte Regisseur Jafar Panahi aus dem Iran durfte im Februar 2013 nicht zur Berlinale reisen, um den Preis für seinen heimlich gedrehten Film Pardé („Geschlossener Vorhang“) entgegenzunehmen.

Übersetzer, die akribisch am schriftlichen Ausdruck feilen, bleiben in der Regel eher im Hintergrund und geraten somit selten ins Visier von Fanatikern.

Dolmetscher in Krisengebieten

Ganz anders ergeht es Dolmetschern, die in Kriegs- und Krisengebieten für die mündliche Verständigung sorgen. Bei internationalen Einsätzen wie derzeit in Afghanistan gelten sie bei ihren Landsleuten vielfach als Kollaborateure. Weiterlesen

Fortbildung (2): Farsi lernen

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Farsi („Persisch“) ist im Iran Amtssprache, die von einem Großteil der Bevölkerung zumindest als Zweitsprache gesprochen wird. Daneben sind im Iran diverse regionale Sprachen bzw. Dialekte wie Paschtu, Kurdisch, Armenisch, Aserbaidjanisch und andere in Gebrauch und stehen weitgehend gleichberechtigt neben Farsi.

Eine indogermanische Sprache

Wer verschiedene europäische Sprachen gelernt hat (neben meiner Muttersprache Deutsch sind das in meinem Fall Englisch, Französisch, Spanisch und Latein), findet rasch Parallelen in Grammatik und Wortschatz. Weiterlesen